Inwiefern kann die Geldpolitik Entwicklung befördern? In diesem Beitrag wird argumentiert, dass dies Wechselkursstabilisierung und eine stabilitätsorientierte Unterbewertung der Währung verlangt. Sie bezweckt eine Entschuldung und die Senkung des langfristigen Zinssatzes. Eine solche Strategie wird mit der Geldpolitik kontrastiert, wie sie Stabilisierungsprogramme des Internationalen Währungsfonds (IWF) und im Extremfall die Spielregeln eines Currency Board (CB) fordern. Beide werden dafür kritisiert, dass sie das Vertrauen in die Währungsstabilität nicht herstellen, sondern für ihr Gelingen voraussetzen müssen. Ist es wie in Entwicklungsländern nicht vorhanden, wirkt die von beiden geforderte Geldmengenkontrolle destabilisierend.