Der Artikel zeigt Kompromisse und Verschiebungen im Schreiben von Reisebüchern am Beispiel des österreichischen Ethnologen. Reisebücher basieren auf einem engen narrativen Vertrag zwischen Autor und Leser. Angesichts der fordistischen Umwälzungen der 20er und 30er bietet ,,Afrika“ die Möglichkeit, die Krisen und Brüche der eigenen Subjektposition auszuloten und sie erneuert zu festigen – gegenüber dem faszinierenden und abstoßenden Anderen.