Dieser Beitrag befasst sich mit Aspekten auf der Makroebene und vor allem mit den Folgen der ökonomischen Steuerung im Kooperationsmodell. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die „Lomé-Kooperation“ dem Ziel von Entwicklung und der Armutsbekämpfung gedient hat. Obwohl dieses Modell vielen Beobachtern immer noch als Vorzeigemodell gilt, plädiert der Verfasser für die Veränderung des Gesamtkonzepts. Nur die Umorientierung der Instrumente könne das Abgleiten der AKP-Staaten in die weitere wirtschaftliche Marginalisierung verhindern helfen. Dies sei mit den eingesetzten makro-ökonomischen Instrumenten
der Lomé-Kooperation nicht gelungen, weil die Instrumente nur eine eingeschränkte Wirkung hatten und wo sie griffen wurden teilweise falsche Signale
und Anreize gegeben. die zur Verfestigung von Asymmetrien und strukturellen Heterogenitäten beitrugen.