Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten werden sich grundlegend verändern. Bisher wurde den AKP-Staaten von der EU einseitig zollfreier Marktzugang für die meisten Exportprodukte gewährt. Trotzdem ist der Anteil der AKP-Exporte an den EU-Importen stark zurückgegangen, was allerdings auf das Vorherrschen von Rohstoffen und die fortschreitende Präferenzerosion zurückzuführen ist. Die EU schlägt daher für ein Post-Lomé Abkommen Regionale Partnerschaftsabkommen vor, die den WTO-Grundsatz der Gegenseitigkeit beachten würden. Die AKP-Staaten befürchten aber neben erhöhter Konkurrenz, insbesondere bei subventionierten EU Agrarprodukten, einen starken Rückgang der Zolleinnahmen und fordern für die notwendige Anpassung längere Übergangsfristen. Genauso wichtig wie eine Neuregelung des Marktzugangs, ist eine Verbesserung der Angebotsfähigkeit der AKP-Staaten.