In der politologischen und soziologischen Forschung wird zwischen einem auf Hobbes aufbauenden Machtbegriff, bei dem es um die Mechanik der Macht geht, und einem auf Machiavelli und Foucault aufbauenden strategischen Machtbegriff unterschieden. Nach einem kurzen Theorieüberblick, bei dem auch auf die marxistische Tradition, insbesondere Gramsci, eingegangen wird, wird ein Rahmen dargestellt, innerhalb dessen Gegenmachtstrategien in Entwicklungsländern untersucht werden können. Organisatorische und diskursive Felder legen fest, was, wo und wie gespielt wird, und bieten die Bühne, auf der sich Akteurinnen begegnen und wo Macht konkret ausgeübt wird.