Das koloniale Erbe hinterließ dem mexikanischen Nationalstaat eine zerstörerische Politik der Ausgrenzung, die nahezu alle indigenen Kulturen bis zu ihrer Wurzel zu zerstören und zu versteinern suchte. Im Gegensatz dazu schafft die Autonomie der Mayas und Zapatisten nicht nur einen Freiraum zur Bildung kultureller Identitäten, sondern auch die Möglichkeit innerhalb des Nationalstaates in Mexiko völlige neue, partizipativ-demokratische Strukturen aufzubauen.