In dem Beitrag widmen sich die Autorinnen der Frage, inwieweit die Workshops für Kinder und Jugendliche, die im Rahmen von Onda Latina stattgefunden haben, den politischen und pädagogischen Ansprüchen freireanischer Bildungsarbeit gerecht werden. Nach einer Einführung in unterschiedliche Konzepte des Globalen Lernens vergleichen die Autorinnen diese mit der Pädagogik der Unterdrückten Paulo Freires anhand bestimmter Aspekte, wie etwa der Nahbereichsorientierung oder der Parteilichkeit. In den Reflexionen zu vier besuchten Workshops wird deutlich, dass sich die KünstlerInnen vielfach dem Anspruch Onda Latinas, reale Lebenswelten zu vermitteln, gar nicht bewusst waren.