Afrika ist in eine Armutsfalle geraten. In afrikanischen Gesellschaften dominiert noch immer eine traditionalistische Gesellschaftsstruktur, die sich als Hemmschuh für höheres Sparen, Investitionen und Produktivitätssteigerung erweist. Ein wie auch immer gearteter Big Push ist durch mehr Entwicklungshilfe nicht möglich. Diese wird eher der Rentenökonomie zugute kommen als produktiven Invesütionen. In diesem Beitrag wird ein Format von Unterentwicklung vorgestellt, das eine theoretisch fundierte Begründung für Afrikas Wirtschaftsperspektiven erlaubt. Mit Hilfe von wachstums-, außenhandels- und raumtheoretischen Überlegungen sowie mikroökonomischen Ansätzen werden Plausibilitäten entwickelt.