Angesichts der Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte und deren Auswirkung auf die höhere Schulbildung in Mexiko wird in diesem Aufsatz argumentiert, dass es sehr notwendig wäre der Frage nachzugehen, welchen Veränderungen das höhere Bildungswesen unterworfen war und wie dessen vorrangige Akteure (Studierende, Lehrende, Forscherinnen und Behörden) in dieser Situation agieren. Einige Darstellungen geben ein Bild der aus diesen jüngsten Veränderungen hervorgegangenen Problematiken, Die Umstrukturierungen treffen Personen und diese reagieren oder agieren, bleiben aber jedenfalls nicht unabsetzbar. Sie sind Subjekte inmitten der Spannungen im Machtkampf um das Bildungswesen und diese Spannungen haben Auswirkungen, die viel mehr umfassen als den Bildungsbereich. Es geht dabei um nichts Geringeres als Lebensentwürfe.