Das Fenster, in dem Veränderungen möglich sind, sei dabei, sich zu schließen, so wird uns permanent gesagt. Kommen die Reformen rechtzeitig genug oder benötigen wir eine Revolution? Oder würde es zu lange dauern, bis die Menschen zu einer Revolution bereit sind? Beide Begri?e, Reform und Revolution, haben lange Zeit die linke Debatte polarisiert, und schließlich haben sich beide als fragwürdig erwiesen. In diesem Essay möchte ich die Notwendigkeit aufzeigen, die strategische Bedeutung beider Konzepte zu analysieren und zu evaluieren. Da diese ihre Schwächen haben, schlage ich die Einführung des Begri?s Transformation vor nicht nur als dritten Begri?, der in der Lage wäre, die beiden anderen zu versöhnen oder zu ersetzen, sondern auch, um sie in einem dialektischen Prozess in Bewegung zu bringen, damit Reform und Revolution sich gegenseitig stimulieren können.