Über einer Milliarde Menschen fehlt der Zugang zu Trinkwasser. Dieser Wasserkrise wird seit einigen Jahren mit der Privatisierung der bislang öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen begegnet. Dies geht einher mit einer grundlegenden Delegitimierung öffentlicher Dienstleistungen: sie seien ineffizient, bürokratisch und bankrott. Die Zwischenbilanz ist ernüchternd. Auf der einen Seite stehen wachsende Gewinnspannen transnationaler Wasserkonzerne. Auf der anderen Seite steht eine weitere Verschlechterung der Wasserversorgung sowie siw Exklusion von immer mehr Menschen, die sich die gestiegenen Preise nicht mehr leisten können. Angesichts dieser Situiation entsteht welchteit wachsender Protest gegen die Kommerzialiserung menschlicher Grundbedürfnisse und eine Suche nach Alternativen hat begonnen. Die Beiträge in diesem Heft gehen den Entstehungsbedingungen und Prespektiven dieser Situation nach.