Zehn Jahre EZA der SPÖ/ÖVP Koalitionsregierung brachten eine starke Ausweitung der Programm- und Projekthilfe, eine Entscheidung über eine verbindliche regionale Schwerpunktbildung (Schlüsselregionen, Schwerpunkt- und Kooperationsländer) und eine von den NGOs unabhängige staatliche EZA. Fortschritte bei der Qualität (LOG, Gender, Umwelt) erfolgen nur zäh. Der aktuelle Status zeigt, dass die Anstrengungen unzureichend waren. Die Finanzkrise der Programm- und Projekthilfe wird – nicht zuletzt auf Kosten der NGOs – prolongiert, eine nachhaltige Erhöhung der österreichischen ODA ist nicht in Sicht; die Beziehung zu den NGOs ist verbesserungswürdig.