Das entwicklungspolitische Leitbild der Demokratieförderung setzt auf den Aufbau dauerhafter demokratischer Strukturen, die von der Basis her wachsen und mitgetragen werden müssen. In dem Artikel werden einige Problemlagen der Demokratieentwicklung in Uganda und Mosambik aufgezeigt, die sich an der Schnittstelle zwischen dem Staats- und dem Nichtstaatssektor kristallisieren. Die Förderung der Interaktion zwischen Staat und Volk, der Ausgleich des Spannungsverhältnisses zwischen Dezentralisierung und traditionellen Werten, vor allem aber der einheimische NGO-Sektor, verlangen nach personeller und institutioneller Infrastrukturentwicklung. Neben der Einrichtung lokaler Verwaltungen in traditionellen Gesellschaften könnten Community-Based-Organizations bei der Vermittlung demokratischer Werte eine wichtige Rolle spielen.